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Für Buchhhandlungen: Verlags-Nummer: 5245445. Herausgeberin der Edition Room 28: Hannelore Brenner, Berlin. siehe auch VLB-TIX. Die Edition Room 28 ist ein kleiner (Ein-Frau) Verlag mit besonderem Profil - siehe dazu die Room 28 Projects.


Als Autorin und Herausgeberin der Reihe Edition Room 28 begrüße ich Sie auf meiner Website. Die in dieser Reihe erschienenen Publikationen gehören zum literarischen Vermächtnis der "Mädchen von Zimmer 28", allen voran das Buch Die Mädchen von Zimmer 28, erschienen erstmals 2004 im Droemer Verlag, sowie das authentische Tagebuch von Helga Pollak-Kinsky erschienen unter dem Titel Mein Theresienstädter Tagebuch 1943-1944. Mit diesem Buch startete ich 2014 die Edition Room 28. Es ist das Schlüsseldokument, das es möglich machte, die Geschichte der Mädchen von Zimmer 28 zu erzählen. Gemeinsam mit Helga Kinsky machte ich zwischen 2003 und 2017 unzählige Lesungen, die die Tagebuchautorin bekannt machten. Die erste Lesung fand bereits 2003 im Wallgraben-Theater in Freiburg statt, die letzte im Januar 2017 im Stadtsaal in der Mariahilferstraße in Wien. Siehe Events mit Helga.

Publikationen  2014 - 2026

Die Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28" ist auch die Geschichte der Aufführungen der Kinderoper Brundibár im Ghetto Theresienstadt. Im September 2023 kam das Kinderbuch Brundibár. Wie Aninka und Pepíček den Leierkastenmann besiegten im Musikverlag Boosey & Hawkes (Co-Verlag Edition Room 28) heraus. Es ist dem Komponisten der Oper Hans Krása gewidmet. Der Erstausgabe folgten, in der Edition Room 28, eine ukrainische und eine hebräische Ausgabe. Im September 2026 werden eine tschechische und eine englische Ausgabe folgen.

Die ukrainische und hebräische Ausgabe ist mit dem "Brundibár. Lese- und Geschenkprojekt für Kinder" im Zeichen der Solidarität verbunden, ein Projekt von Edition und Room 28 e.V. Uns eint ein Ziel:  das Vermächtnis der "Mädchen von Zimmer 28'" lebendig zu halten. www.room28.net/


Edition Room 28-Flyer

Anfänge der Edition Room 28

Trotz vieler Versuche fand ich für die Herausgabe des Tagebuchs keinen Verlag. Mein eigenes Buch stand dem im Wege. Es sei darin schon alles gesagt und bestens in den historischen Kontext gestellt, hieß es von Seiten einiger Verlage. Von dem Tagebuch allein versprach man sich keine neuen Erkenntnisse. Das war ein großer Irrtum.

Ein weiterer Irrtum kam hinzu. Dabei spielte ausgerechnet die Autobiographie der einstigen amerikanischen Außenministerin Madeleine Albright "Prague Winter" (2012) eine entscheidende Rolle. Denn sie schrieb in ihrem Buch, das auch vom Mädchenheim L410 in Theresienstadt handelt, alle von ihr zitierten Tagebucheintragungen aus meinem Buch "The Girls of Room 28" der Malerin Helga Weissová aus Prag zu, die im Zimmer 24 im Mädchenheim L410 lebte. Dies führte zu unerwarteten und für unsere Seite mehrere nachteilige Verwechslungen. Mehr dazu unter "Mein Theresienstädter Tagebuch". 

Ich veröffentlichte das Tagebuch schließlich selbst und das Buch wurde, vor allem in Österreich, ein großer Erfolg. Fast alle österreichischen Medien berichteten darüber. Helga, die in ihrer Heimat lange Zeit nicht als Zeitzeugin in Erscheinung treten wollte, wurde von einem Tag zum anderen bekannt. Das Magazin profil widmete ihr und dem Tagebuch die Titelstory. 2019 veröffentlichte der tschechische Verlag Albatros Media das Tagebuch in seiner originalen Sprache. 

The Creation of a Lasting Memory 1996-2026

Die Bücher der Edition Room 28 wie die Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 und das daraus hervorgegangen Room 28 Bildungsprojekt führten 2007 zur Gründung des Vereins  Room 28 e.V.


Die BroschüreThe Creation of a Lasting Memory  (in englischer Sprache) ist die Schlüssellektüre zum Gesamtprojekt. Sie gibt auf 46 Seiten einen Einblick in ein einzigartiges deutsch-jüdisches Erinnerungsprojekt, das sich über einen Zeitraum von 30 Jahren entwickelte. Sie richtet sich an alle Interessierten, insbesondere an AkteurInnen aus den Bereichen Film, Theater, Bildung, Medien und Verlage. Mehr dazu unter Alliance .